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Douglas Boyd und Tzimon Barto mit Meisterwerken aus der Romantik und der klassichen Moderne

2017-01-10 09:43 von Julian Siponen

Sonntag, 15. Januar 2017 | Großes Festspielhaus Salzburg | 11 Uhr

Kompositionen der Romantik und Werke der klassischen Moderne aus Ungarn bilden den Programmschwerpunkt der 3. Sonntagsmatinee des Mozarteumorchesters im Großen Festspielhaus.

Der bedeutende amerikanische Pianist Tzimon Barto interpretiert neben Liszts virtuosem 2. Klavierkonzert auch Chopins berühmtes Andante spianato und die Grande Polonaise brillante. Am Pult steht der erfolgreiche schottische Maestro Douglas Boyd... Unter dessen Leitung spielt das Orchester zu Beginn György Ligetis stimmungsmalerische Komposition „Atmosphères“, ein Schlüsselwerk der Moderne, und nach der Pause Béla Bartóks spätes Meisterwerk „Konzert für Orchester“, in dem der Komponist seiner Klage über die Zerstörung Europas im 2. Weltkrieg musikalisch eindrucksvoll Ausdruck verleiht.

PROGRAMM

György Ligeti • Atmosphères

Franz Liszt • Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur

Frédéric Chopin • Andante spianato e Grande Polonaise brillante op. 22

-

Béla Bartók • Konzert für Orchester Sz 116

Douglas Boyd Dirigent

Tzimon Barto Klavier

 

DIE AUSFÜHRENDEN KÜNSTLER

Douglas Boyd studierte zunächst Oboe und wirkte bis 2002 als Mitbegründer und Solooboist im Chamber Orchestra of Europe, das er auch mehrfach dirigierte. Derzeit ist der Brite Künstlerischer Leiter der Garsington Opera und Kapellmeister des Orchestre de Chambre de Paris. In Großbritannien hat er in den vergangenen Jahren neben anderen bedeutenden Klangkörpern sämtliche BBC Orchester dirigiert. Auch auf dem europäischen Kontinent, in Japan, Australien und in den Vereinigten Staaten steht er regelmäßig am Pult großer Symphonie- und Opernorchester. Er verfügt über eine umfassende Diskografie. Seine Einspielungen der gesamten Beethoven Symphonien fanden weltweit Anerkennung.

Tzimon Barto begeistert als einer der führenden amerikanischen Pianisten seiner Generation seine Fangemeinde auf beiden Seiten des Atlantiks mit außergewöhnlichen und mitreißenden Konzerten. Er wuchs in Florida auf und studierte später an der berühmten Juilliard School in New York bei Adele Marcus. Mitte der 80er-Jahre gelang ihm der internationale Durchbruch, als er auf Einladung Herbert von Karajans im Wiener Musikverein und bei den Salzburger Festspielen auftrat. Seither hat der Künstler mit beinahe allen international bekannten Orchestern zusammengearbeitet. Ein ihm wichtiges Anliegen ist die Förderung zeitgenössischer Musik. Wolfgang Rihm widmete ihm sein 2. Klavierkonzert.

Das Mozarteumorchester Salzburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und ist heute ein international anerkannter Kulturbotschafter der Mozartstadt. Seit Jänner 2016 ist es Träger der Goldenen Mozart-Medaille. Als Veranstalter zweier eigener Konzertreihen und durch enge Verbindungen zum Landestheater, den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche und der Kulturvereinigung zählt der Klangkörper zu den Säulen des regen Salzburger Musiklebens. Neuer Chefdirigent wird ab der Saison 2017-2018 der italienische Dirigent und Violinist Riccardo Minasi, eines der fesselndsten Talente der europäischen Musikszene. Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Audi und die Leica Camera AG.

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Mit freundlichen Grüßen

Julian Siponen & Dorothea Biehler

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