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Weltklasse-Bratschistin und aufsteigender Stern am Dirigentenhimmel

2017-03-06 15:00 von Julian Siponen

Donnerstag, 16. März 2017 | Int. Stiftung Mozarteum | Großer Saal | 19:30 Uhr

WELTKLASSE-BRATSCHISTIN UND AUFSTEIGENDER STERN AM DIRIGENTENHIMMEL

Eigentlich wollte Paul Hindemith im Jänner 1936 seinen „Schwanendreher“ in London aufführen, doch der Tod König George V. machte einen Strich durch die Rechnung. In nur zwei Tagen komponierte Hindemith stattdessen seine Trauermusik für Streichorchester und Solobratsche, die am 22. Jänner zur Uraufführung kam. Beide Werke stehen in der ersten Hälfte des 4. Donnerstagskonzerts des Mozarteumorchesters auf dem Programm, interpretiert von der Weltklasse-Bratschistin Tabea Zimmermann. Der junge aus dem berühmten venezolanischen Musikerziehungsprogramm „El Sistema“ hervorgegangene Dirigent Domingo Hindoyan leitet das Orchester und stimmt mit Schumanns 1. Symphonie im zweiten Teil des Abends auf den herannahenden Frühling ein.

PROGRAMM

Paul Hindemith • Trauermusik

Paul Hindemith • „Der Schwanendreher“, Konzert für Bratsche und Orchester

-

Robert Schumann • Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssymphonie“

Domingo Hindoyan Dirigent

Tabea Zimmermann Bratsche

 

Bitte geben Sie uns bis spätestens 13.03.2017 Bescheid, ob wir Pressekarten für Sie reservieren dürfen. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

 

Mit freundlichen Grüßen

Julian Siponen & Dorothea Biehler

 

DIE AUSFÜHRENDEN KÜNSTLER

Domingo Hindoyan begann seine Laufbahn als Geiger und Mitglied des renommierten venezolanischen Musikerziehungsprogramms El Sistema und absolvierte anschließend ein Dirigierstudium am Konservatorium in Genf mit Auszeichnung. Zur Perfektionierung seiner Qualifikation folgten Meisterklassen bei Bernard Haitink. Mit seinen erfolgreichen Dirigaten bei namhaften Symphonie- und Opernorchestern erregt er internationale Aufmerksamkeit. In der Saison 2013-2014 wurde der junge und dynamische Künstler zum Ersten Assistenten Daniel Barenboims an der Berliner Staatsoper ernannt, wo er bereits eine Vielzahl großer Opern geleitet hat.

Tabea Zimmermann gehört zu den herausragenden Interpreten unserer Zeit. Zuhörer und musikalische Partner schätzen an der Bratschistin sowohl ihr tiefes musikalisches Verständnis und die Natürlichkeit ihres Spiels als auch ihre charismatische Persönlichkeit. Als Solistin tritt sie weltweit mit den angesehensten Orchestern auf und ist mit dem Arcanto Quartett auch auf dem Gebiet der Kammermusik intensiv und sehr erfolgreich tätig. Die Musikerin hat das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt und zahlreiche neue Werke in das Konzert- und Kammermusikrepertoire eingeführt. Für ihr künstlerisches Wirken wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Das Mozarteumorchester Salzburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und ist heute ein international anerkannter Kulturbotschafter der Mozartstadt. Seit Jänner 2016 ist es Träger der Goldenen Mozart-Medaille. Als Veranstalter zweier eigener Konzertreihen und durch enge Verbindungen zum Landestheater, den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche und der Kulturvereinigung zählt der Klangkörper zu den Säulen des regen Salzburger Musiklebens. Neuer Chefdirigent wird ab der Saison 2017-2018 der italienische Dirigent und Violinist Riccardo Minasi, eines der fesselndsten Talente der europäischen Musikszene. Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Audi und die Leica Camera AG.

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